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Meine Gärten

Im Februar 2003 hatte ich mich endlich entschlossen in bzw. bei Neubrandenburg einen Garten zu pachten.
Nach nur kurzer Suche wurden es dann schlußendlich sogar 2 Kleingärten von je ca. 330 qm. Für beide Gärten war glücklicher Weise keine Ablöse zu zahlen und die jährlichen Pachtkosten sind zudem mit je ca. 50-60,- Euro sehr niedrig.

Beide Gärten unterscheiden sich stark in ihren Gegebenheiten.

Der "Untere Garten" liegt in einer Flußniederung mit einer relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Der Boden ist ein nährstoffreicher Niedermoorboden und eignet sich damit wunderbar z.B. für die Anpflanzung von Cannas. Selbst im Hochsommer bildet sich über Nacht so viel Tau das Gartenpflanzen auch ohne zu gießen ihr Auskommen haben. Andererseits liegt der Garten hoch genug, so daß Überschwemmungen ausgeschlossen sind.
Bedingt durch seine Lage hat dieser Garten aber zwei große Nachteile. Zum einen fühlen sich hier Wühlmäuse pudelwohl und zum anderen treten hier im Vergleich zur Umgebung immer die ersten wie die letzten Fröste eines Jahres auf. Zudem ist es im Winter immer 1-2 Grad kälter.

Der "Obere Garten" liegt dagegen in vollsonniger Lage mit einer leichten Neigung Richtung Süd-Ost. Der Boden ist sehr lehmig (lehmig-sandig) und trocknet schnell aus. Daher eignet er sich sehr gut für die Anlage eines Xerophytengartens.
Im Jahr 2003 habe ich die ersten Yucca-Sorten, sowie 5 winterharte Sorten Rosmarin gepflanzt. In diesem Jahr (2004) kommen noch drainierte Beete für winter- bzw. frostharte Kakteen, Agaven und Mittagsblümchen hinzu.

In beiden Gärten steht die Sammelleidenschaft im Vorder- und die Gestaltung im Hintergrund. Zudem muß ich mich formal auch ans Bundeskleingartengesetz halten.
Allerdings ist ein größerer Garten ohne Gestaltungsvorschriften "in Arbeit". Davon allerdings später mehr.

Weiter geht es mit den "Pflanzenportraits".